Elektro Wagner bildet Elektroniker/innen Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik aus

In diesem Jahr wurden 58 Elektroniker-Lehrlinge der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik auf der Würzburger Feste Marienberg freigesprochen. Alleine fünf davon wurden bei der Firma Georg Wagner GmbH & Co., genannt Elektro Wagner, in Lohr ausgebildet.

von links: Christian Schweizer, Michael Karl, Andre Böhnel, Michael Schäfer, Geschäftsführer Bodo Grimm, Alexander Hamacher
von links: Christian Schweizer, Michael Karl, Andre Böhnel, Michael Schäfer, Geschäftsführer Bodo Grimm, Alexander Hamacher

Elektro Wagner setzt sich aus einer Mischung von sowohl jungen Mitarbeitern als auch zum Teil sehr langjährigen, erfahrenen Fachkräften zusammen. Bereits 1946 gegründet, hat Elektro Wagner seit dieser Zeit weit über 250 Elektriker ausgebildet, und zur Zeit sind wieder Ausbildungsplätze für den Beruf Elektroniker Fachrichtung Energie- u. Gebäudetechnik zu besetzen.

Komm auch Du zu uns ab 01.09.2017, wir freuen uns auf Dich in unserem Team.

DAS SOLLTEST DU MITBRINGEN:

Abschluss: qualifizierter Hauptschulabschluss, Mittlere Reife
Interesse an Elektronik, Technik und Produktionsabläufen
Logisches Denken, gutes Vorstellungsvermögen und Zuverlässigkeit
Sicheres Auftreten – Du repräsentierst Dich und Deinen Betrieb

SO BILDEN WIR DICH AUS:

Hochmoderner Qualitätsstandard
Ausbildung in Betrieb, Berufsschule und überbetrieblich
1 Jahr elektrotechnische Grundbildung, danach praxisorientierte Ausbildung auf dem neuesten Stand der Technik, einschl. Qualitätsmanagement und Umweltschutz
Ausbildungsdauer: 3 1/2 Jahre
Abschluss: Gesellenprüfung

Weitere Information bei http://www.walo.de

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40 Jahre bei Elektro Wagner

40-jähriges Betriebsjubiläum feierte der Elektroinstallateur Edgar Schaupp bei der Georg Wagner GmbH in Lohr. Am 25.05.1977 kam er im Alter von 19 Jahren als Auszubildender im 2. Lehrjahr in die Firma, weil sein erster Lehrbetrieb krankheitsbedingt schließen musste. Das Lohrer Echo titelte an diesem Tag »Streit um Mehrwertsteuer-Erhöhung – Koalition jetzt auch mit 12 Prozent zufrieden«.
Im Rückblick auf sein Berufsleben nennt Schaupp »Höhen und Tiefen, sowohl mit der Firma als auch mit mir«, und erinnert an einen Unfall vor rund 20 Jahren, bei dem er mit zwei Kollegen im Auto saß, als ein entgegenkommendes Fahrzeug mit ihnen zusammenstieß und schwere Verletzungen verursachte.
Mit seinem beruflichen Werdegang ist der Elektriker zufrieden, wenn er die einzelnen Stationen seiner Laufbahn nennt. Zu den Großbaustellen, an denen er jeweils langfristig mitgearbeitet hat, gehörten das BKH, Rexroth, Kasernen der amerikanischen Streitkräfte in Gelnhausen und Hanau, das Nägelsee-Schulzentrum und der Aggregatebau in Karlstadt. Als besonders großes Projekt nennt Schaupp den Neubau des Johann-Schöner-Gymnasiums in Karlstadt, bei dem er beteiligt war und worauf er sehr stolz ist. Doch dies betrifft auch alle anderen Arbeiten sowie unzählige kleine Baustellen.

Bodo Grimm überreicht die Urkunde.
Bodo Grimm überreicht die Urkunde.

Der gebürtige Hammelburger wuchs in Dittlofsroda auf, von wo aus er bis heute täglich nach Lohr zur Arbeit fährt. Auf fast eine dreiviertel Million Kilometer hat sich dies summiert, man könnte auch sagen »einmal zum Mond und zurück«; anfangs mit einem VW Käfer, dem folgten zwei Opel Kadett, ein Astra und nun ein Golf. Als Hobby fuhr Schaupp früher Motorrad, heute findet er den idealen Ausgleich bei der Reparatur mechanischer Uhrwerke von Flohmärkten.
Edgar Schaupp wurde bei einer Feierstunde im Betrieb geehrt und erhielt einen großen Präsentkorb; von der Handwerkskammer gab es eine Urkunde.

25- und 40-Jähriges Mitarbeiterjubiläum

Der 01. September 1988 war ein wichtiges Datum für Doris Englert und Karin Seufert – der erste Arbeitstag. Während damals für Doris Englert die Ausbildung zur Bürokauffrau begann, kam Karin Seufert vom ursprünglichen Ausbildungsbetrieb GL-Rexroth als Sachbearbeiterin für Einkauf, einem Beruf, den sie von der Pike auf gelernt hatte und heute noch mit Begeisterung ausübt. Ob sie durch die Ehe mit einem Elektriker zu diesem Wechsel inspiriert wurde, verrät sie nicht. Immerhin hatte ihr Mann Felix schon 1967 seine Lehre bei Elektro Wagner absolviert. Um sich der Erziehung ihrer Söhne Frank und Christian zu widmen, arbeitete sie anfangs nur halbtags bis eine schrittweise Wiederaufnahme der Ganztagsbeschäftigung möglich war. Inzwischen sind die Enkel Evelyn, Viktoria und Tim ein wichtiger Grund, erneut halbtags zu arbeiten.
Ihrem Sachgebiet Einkauf und Kalkulation ist Karin Seufert während der ganzen Zeit treu geblieben. Nach Details gefragt, gerät sie bei dem Thema Deckungsbeitragsrechnung regelrecht ins Schwärmen. Erholung findet sie in ihrer Freizeit im Garten, beim Radfahren und bei Städtereisen.
Ähnlich begeistert klingt Doris Englert, wenn sie von Buchhaltung spricht und deren Vorbereitung zur Bilanzierung. Doch wenn Not am Mann ist, wird auch Kaffee gekocht. Die heutige Berufsbezeichnung Office Manager bringt ihren Traumberuf genau auf den Punkt.
Ihre kleine Tochter Eva stand eines Tages versehentlich im falschen Büro, weil mit dem Wechsel der Geschäftsleitung auch eine Umbesetzung der Büros erfolgt war. Die Fünfjährige stutzte nur kurz, um dann zu sagen eigentlich hätte sie schon gewusst, dass ihre Mama nun von Chefs umzingelt sei. Obwohl Eva bald 10 wird, lacht man heute noch darüber.
Doris Englert arbeitet ganztags und wird seit dem Tod ihres Lebensgefährten bei der Betreuung ihrer Tochter von Oma, Opa und Patin unterstützt. Neben Familie und Kater Oskar gehört das Singen im Neuhüttener Chor zu ihrer liebsten Freizeitbeschäftigung.

Mitarbeiterjubilaeum bei Elektro-Wagner, Lohr

Karin Seufert, Hans-Peter Weber und Doris Englert (von links).

Hans-Peter Weber, ausgebildeter Kfz-Mechaniker, begann nach der Bundeswehr in Produktion und Kundendienst bei Walo-Ölbrennern in Steinfeld. Mitte der 70er arbeitete er an der Entwicklung und Herstellung neuartiger Solarkollektoren, etwas noch nie dagewesenem in der ganzen Region, damals noch von Hand gefertigt.
2001 wechselte er in die Betriebsstätte nach Lohr, wo er auf Großbaustellen eingesetzt wurde, u.a. bei Montage von Photovoltaikanlagen. Von vielen netten Erlebnissen erzählt der Jubilar, doch ganz besonders stolz ist er darauf, dass er nie verschlafen hat und an jedem seiner rund 10.000 Arbeitstage pünktlich war.
Privat blickt der ehemalige Rechtenbacher Fußballtrainer Hans-Peter Weber seinem Ruhestand entgegen, den er im Faschingsverein und mit seiner Familie verbringen wird.