25- und 40-Jähriges Mitarbeiterjubiläum

Der 01. September 1988 war ein wichtiges Datum für Doris Englert und Karin Seufert – der erste Arbeitstag. Während damals für Doris Englert die Ausbildung zur Bürokauffrau begann, kam Karin Seufert vom ursprünglichen Ausbildungsbetrieb GL-Rexroth als Sachbearbeiterin für Einkauf, einem Beruf, den sie von der Pike auf gelernt hatte und heute noch mit Begeisterung ausübt. Ob sie durch die Ehe mit einem Elektriker zu diesem Wechsel inspiriert wurde, verrät sie nicht. Immerhin hatte ihr Mann Felix schon 1967 seine Lehre bei Elektro Wagner absolviert. Um sich der Erziehung ihrer Söhne Frank und Christian zu widmen, arbeitete sie anfangs nur halbtags bis eine schrittweise Wiederaufnahme der Ganztagsbeschäftigung möglich war. Inzwischen sind die Enkel Evelyn, Viktoria und Tim ein wichtiger Grund, erneut halbtags zu arbeiten.
Ihrem Sachgebiet Einkauf und Kalkulation ist Karin Seufert während der ganzen Zeit treu geblieben. Nach Details gefragt, gerät sie bei dem Thema Deckungsbeitragsrechnung regelrecht ins Schwärmen. Erholung findet sie in ihrer Freizeit im Garten, beim Radfahren und bei Städtereisen.
Ähnlich begeistert klingt Doris Englert, wenn sie von Buchhaltung spricht und deren Vorbereitung zur Bilanzierung. Doch wenn Not am Mann ist, wird auch Kaffee gekocht. Die heutige Berufsbezeichnung Office Manager bringt ihren Traumberuf genau auf den Punkt.
Ihre kleine Tochter Eva stand eines Tages versehentlich im falschen Büro, weil mit dem Wechsel der Geschäftsleitung auch eine Umbesetzung der Büros erfolgt war. Die Fünfjährige stutzte nur kurz, um dann zu sagen eigentlich hätte sie schon gewusst, dass ihre Mama nun von Chefs umzingelt sei. Obwohl Eva bald 10 wird, lacht man heute noch darüber.
Doris Englert arbeitet ganztags und wird seit dem Tod ihres Lebensgefährten bei der Betreuung ihrer Tochter von Oma, Opa und Patin unterstützt. Neben Familie und Kater Oskar gehört das Singen im Neuhüttener Chor zu ihrer liebsten Freizeitbeschäftigung.

Mitarbeiterjubilaeum bei Elektro-Wagner, Lohr

Karin Seufert, Hans-Peter Weber und Doris Englert (von links).

Hans-Peter Weber, ausgebildeter Kfz-Mechaniker, begann nach der Bundeswehr in Produktion und Kundendienst bei Walo-Ölbrennern in Steinfeld. Mitte der 70er arbeitete er an der Entwicklung und Herstellung neuartiger Solarkollektoren, etwas noch nie dagewesenem in der ganzen Region, damals noch von Hand gefertigt.
2001 wechselte er in die Betriebsstätte nach Lohr, wo er auf Großbaustellen eingesetzt wurde, u.a. bei Montage von Photovoltaikanlagen. Von vielen netten Erlebnissen erzählt der Jubilar, doch ganz besonders stolz ist er darauf, dass er nie verschlafen hat und an jedem seiner rund 10.000 Arbeitstage pünktlich war.
Privat blickt der ehemalige Rechtenbacher Fußballtrainer Hans-Peter Weber seinem Ruhestand entgegen, den er im Faschingsverein und mit seiner Familie verbringen wird.

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